Inflaton richtig verstehen

Inflaton richtig verstehen

Die Inflation wird von den meisten Menschen nicht richtig begriffen, welche Auswirkungen dies auf unser Geld nach einer längeren Zeit hat. Dabei muss man verstehen das der Staat sehr gerne Inflation hat um sich selbst zu entschulden.
In der EU wird ein Inflationsziel um die 2% angestrebt, welche dann als Preisstabilität zählt. Alleine diese 2% Inflation ist auf langer Sicht reinster Raub am Sparvermögen der Bevölkerung. Jedes Jahr bekommt man seinen Rentenbrief wo drin steht wie hoch sehr warscheinlich die Rente ausfällt.

Man soll um seine Rentenlücke zu schließen weitere Vorsorge betreiben. Riesterrente, Betriebsrente, VBL-Rente usw. Auch bekommt man von den Versicherungen zahlen präsentiert, wie viel man am Ende als Zusatzrente erhalten soll.
Viele glauben dann, dass man somit ausgesorgt hat und setzen den Betrag mit der IST Situation der Preise ins Verhältnis. Arbeitet man aber noch 20, 25 oder sogar 30 Jahre sollte jedem klar sein das alleine durch eine konstante 2% Inflation am Ende die Beträge nur noch halb soviel Wert sind bzw. die Preise sich mehr als verdoppelt haben.
Dabei muss man verstehen das die reale Inflation meist um einiges höher liegt als die offiziell ausgegebene vom Staat.

Hier zunächst mal eine Tabelle die veranschaulichen soll was wirklich z.B. 1000 Euro nach x Jahren noch Wert is an Kaufkraft gerechnet.

Noch nie in der Menschheitsgeschichte gab es ein Geldsystem was bestand hatte. Wieso soll dies heute anders sein? Was macht uns so überheblich und eingebildet, das wir glauben den EURO wird es für immer geben. Oder der USD wird es für immer geben und sogar die Weltreservewährung bleiben.
Alle Währungen werden über kurz oder lang zu Ihrem waren Wert zurück kehren. 0

Als Vermögensabsicherung sind Edelmetalle aus meiner Sicht unabdingbar. Keine andere Währung wurde von den Menschen über so ein langen Zeitpunkt akzeptiert.

Ich werde zu einem späteren Zeitpunkt noch ein paar Preisbeispiele geben was in der Vergangenheit gewisse Produkte gekostet haben.

Beim statistischen Bundesamt kann man sich Preisentwicklungen für verschiedenen Produkte anschauen. Hier bekommt man unter anderem folgenden Ausschnitt her.

Nehmen wir hier oben Nahrungsmittel ganz allgemein. Pauschal wird das Jahr 2015 mit 100 angesetzt. In den Folgejahren sieht man dann die prozentuale Veränderung zum Stand von 2015. Ebenso die Veränderungen zum Vorjahr. Diese muss man aber im obigen Beispiel ausrechnen. So sind die Nahrungsmittel von 2015 auf 2016 um 0,8% gestiegen. Von 2015 auf 2017 um 3,6% innerhalb 2 Jahre oder aber 3,6-0,8 = 2,8 % von 2016 auf 2017. Innerhalb von 7 Jahren 2015-2022 sind die Nahrungsmittel um 24,1 % gestiegen. Im Schnitt um 3,44 %

Wird im Fernsehen oder Radio von einer jährlichen Inflation von 9% gesprochen und diese soll auf 5% zurück gehen im nächsten Jahr. Bedeutet dies noch immer eine Inflation also Geldentwertung von 9+5= 14% in 2 Jahren. Fällt die Inflation im dritten Jahr auf die angestrebten 2% Inflationsziel. Bedeutet dies nicht das die 9% und 5% von den vorherigen Jahren weg sind.

Daher sind Lohnerhöhungen für eine Gültigkeit von nur einem Jahr und 10,5% bei den Behörden oder 15% bei der Post durchaus legitim. Alles unterhalb der Inflation und längerer Laufzeiten bedeutet für die Beschäftigten nur ein Kaufkraftverlust und somit eine Gehaltskürzung anstatt Lohnerhöhung.
Das Problem ist natürlich das sich das ganze in eine sich selbst erfüllende Spirale hochschaukelt, was aber in gewissen Maßen schon immer so war/ist.

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